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Kommen wir nun zurück zum Himalaja und schauen wir, was Shiva so macht. Hier spielen wir kein Baseball. Also gut, nummer dreiundzwanzig: „Fühle deine Substanz“, das heißt, fühlt eure Gestalt, euer physisches Wesen, „nämlich Knochen, Fleisch, Blut – alles ist durchdrungen von kosmischer Essenz.“ Es ist eine andere Art zu betrachten, dass all eure Nerven und Sinne aus innerem himmlischem Licht bestehen. Es ist sehr ähnlich. Aber vielleicht musste er daraus ein schönes Gedicht machen. So brachte er das Publikum – oder Devi – Satz für Satz dazu, das spirituelle Praktizieren zu begreifen. Wenn er etwas jedoch immer wieder wiederholte, schadete das ohnehin nicht, denn wir brauchen Wiederholungen. Unser Karma, unsere schlechten Gewohnheiten, wiederholen sich seit vielen, vielen Tausenden von Jahren. Wenn der Meister also etwas Gutes nur ein paar Mal wiederholt, ist das nicht viel. Manchmal genügt es nicht einmal, um all unsere Müllrückstände wegzuwaschen.Also gut, nummer vierundzwanzig: „Stell dir vor … – du kannst es dir vorstellen – deine Gestalt sei ein leerer Raum, dessen Wände nur aus Haut bestehen.“ Und was ist darin? Ratet mal! Was? Nein! Leer!Nummer fünfundzwanzig: Nun erinnerte er sich an sie (Parvati/Devi), erinnerte sich also daran, dass sie großartig war. Daher sagte er: „Gesegnete“ – Devi ist die Gesegnete. Es ist eine ehrerbietige Bezeichnung für jemanden, der so gesegnet ist, der so erleuchtet ist, der von Gott so geliebt wird. Es bedeutet „die Erleuchtete“. „Gesegnete, da die Sinne im Herzen aufgegangen sind, erreiche das Zentrum des Lotus.“ Nun, das verstehe ich nicht. Versteht ihr es? Nein. Okay, dann vergessen wir es einfach. Warum sollten wir uns mit etwas beschäftigen, das uns nicht gefällt? Ich glaube, ihr versteht es. Mit „seinen Körper vergessen“ meinte er, alle eure Sinne werden dann in der Konzentration absorbiert. „Im Herzen“ bedeutet in der Konzentration. Und „ins Zentrum des Lotus eintreten“, bedeutet, ins Weisheitszentrum einzutauchen. „Lotus“ steht für Reinheit. Die Reinheit unseres Selbst ist das Weisheitszentrum, ist das wahre Sein, ist die Buddha-Natur bzw. das Reich Gottes. Deshalb habe ich euch gesagt, dass alle Namen nur für eine einzige Herrlichkeit stehen. „Das Zentrum des Lotus erreichen“ bedeutet, Samadhi zu erlangen, Buddhaschaft zu erlangen, die Buddha-Natur zu erlangen.Nun nummer sechsundzwanzig: „Mit ‚entgeistigtem Geist‘ bedeutet, dass du dich auf nichts Bestimmtes konzentrierst. Du sitzt einfach da „und bleibst in der Mitte“, – also zentriert – „bis es schließlich geschieht“. Was geschieht? Ihr bemalt euren ganzen Körper und werdet bunt? Was geschieht, ist, dass ihr in diesem Moment verlorengeht. Ihr verliert euch im Samadhi. Ihr verliert euch in der Essenz des Universums. Ihr werdet still und allumfassend. All dies ist nur eine Beschreibung des Samadhi-Zustands, des Zustands, in dem ihr euer Selbst findet und eins werdet mit Gott. Ganz einfach also. Einfach zu sagen, meine ich. Ich würde nicht sagen, einfach zu tun.Nummer siebenundzwanzig: „Wenn du weltlichen Tätigkeiten nachgehst, dann bleibe zwischen den beiden Atemphasen aufmerksam, und praktiziere das so lange, bis du nach ein paar Tagen neu geboren wirst.“ Das ist nur eine der Methoden, um Samadhi zu erreichen. Manche Menschen arbeiten zum Beispiel sehr schwer, oder sie joggen vielleicht oder absolvieren ein sportliches Training, und dann atmen sie natürlich sehr heftig. Nun ja, vielleicht vergessen sie sogar die Fünf Heiligen Namen oder Suma Ching Hai Tzu, oder Guanyin (Meditation auf den inneren himmlischen Klang). Natürlich kann man Guanyin (Meditation auf den inneren himmlischen Klang) nicht beim Laufen praktizieren. Das Einzige, was der Meister euch in diesem Fall empfiehlt, ist, einfach zwischen den beiden Atemphasen – dem Ein- und Ausatmen – zentriert zu bleiben. Und das ist ähnlich wie das, was er zuvor gesagt hat. Es ist zu viel. Aber macht nichts. Es macht mir nichts aus, es noch ein paarmal zu wiederholen. Wenn ihr also ein paar Tage lang so trainiert, werdet ihr durch die Konzentration frisch. Denn ihr fühlt euch dann viel, viel besser, in einem sehr klaren Geisteszustand, ohne an irgendwelche verwirrenden und lästigen Dinge zu denken. Dann seid ihr natürlich wie ein Neugeborenes – unschuldig, rein, frisch und stark.Nun nummer achtundzwanzig: Eine andere Methode ist zu versuchen, „euch auf das Feuer zu konzentrieren, das von den Zehen aus durch euren Körper aufsteigt, bis der Körper zu Asche verbrennt“ – aber nicht ihr selbst. Er meint, stellt es euch einfach vor; bitte verbrennt nicht euren Körper, denn das ist das Einzige, was ihr im Moment habt. Verbrennt bitte nicht euren Körper- tempel, bevor ihr Samadhi erlangt habt. Er meinte es so: Versucht, jegliche Anhaftungen auszumerzen, die zu diesem Ego-Selbst gehören. Etwa: „Ich bin der Präsident der Vereinigten Staaten“, „Ich bin der Kongressabgeordnete Amerikas“, „Ich bin der Vorsitzende Chinas“ usw., usw. Verbrennt also trotz einer solch hohen Position alles zu Asche und bleibt wahrhaftig, bleibt das einzige Selbst, die Buddha-Natur, die niemals stirbt, niemals geboren wird und immer existiert. Das meinte er damit. Und verbrennt euch nicht selbst und sagt, die Meisterin Ching Hai habe das gesagt. Ich muss das klarstellen, sonstlegt ihr alles mir in den Mund.Also nummer neunundzwanzig: „Du könntest auch darüber meditieren, wie die Scheinwelt zu Asche verbrennt.“, – nun verbrennt er die ganze Welt! –, „und zu einem über den Menschen stehenden Wesen werden.“ Stimmt, natürlich, deshalb nennen die Menschen ihn den Gott der Zerstörung. Er zerstört den menschlichen Körper und geht sogar noch weiter und verbrennt die ganze Welt. Meine Güte! Wenn die Polizei ihn damals gekannt hätte ... Ihr wisst es, oder? Stellt es euch einfach vor, das ist alles. Ihr versucht, eine Welt zu erschaffen und dann das Ganze niederzubrennen, nur damit sich euer Geist an die Vergänglichkeit der physischen Existenz gewöhnt. Vielleicht ist das der Zweck dieser Meditationsmethode. Damit ihr euch an überhaupt nichts klammern und euch in keinem Winkel der Welt verstecken könnt, weil die gesamte Welt verschwunden ist. Was tut ihr dann in diesem Moment? Außer euch über die physische Existenz zu erheben und übermenschlich zu werden, ein Überwesen. Das ist eine der Möglichkeiten, uns an die Nichtexistenz dieser Welt zu erinnern, damit wir leicht – leichter – loslassen können und eifrig praktizieren und unseren Geist weiter in die spirituelle Freiheit vorantreiben möchten.Eine der Methoden, die der Buddha seinen Schülern empfohlen hat, besteht darin, die unreinen Aspekte des Körpers wahrzunehmen, wie z. B. die Ausscheidungen, die Abfälle des Körpers und dergleichen. Und stellt euch vor, der Körper besteht aus weißen Knochen und ist innen, in diesem schmuddeligen Hautsack, voller widerlicher und schmutziger Dinge. Und wenn der Schüler über eine solche Methode meditiert, wird er bald Ekel vor jeder körperlichen Gestalt empfinden, die vor ihm vorbeigeht, und damit das Verlangen nach Frauen oder Männern, Ruhm und Ansehen verlieren usw. usw. Und er wird in der Lage sein, seine turbulenten, wollüstigen Gedanken zu beruhigen und sich dann mehr auf das spirituelle Praktizieren konzentrieren. In dieser Hinsicht denke ich, dass die 29ste Meditationsmethode der Methode des „verunreinigten Körpers“ sehr ähnlich ist, die der Buddha einigen seiner Schüler empfahl. Aber in diesem Fall solltet ihr auch beachten, dass diese Methoden nur für Anfänger gedacht sind. Für Menschen, die noch sehr an den Besitztümern der Welt, sehr an der äußeren Schönheit von Frauen und Männern hängen. In diesem Fall sollte man eine Weile über diese Art von Methode nachdenken, oder zumindest dann, wenn man solche besitzergreifenden und lüsternen Gedanken hinsichtlich weltlicher körperlicher Formen und Besitztümer hat. Bis sich der Geist daran gewöhnt hat, sich auf die Reinheit des Inneren auszurichten, anstatt hinter den vergänglichen Formen dieser physischen Existenz herzujagen.In diesem Fall handelt es sich also nicht um die Hauptmethode, die wir täglich praktizieren sollten, sondern lediglich um eine vorübergehende Phase, bis unser Geist gereinigt ist. Anschließend konzentrieren wir uns auf die Hauptmethode, nämlich auf Guanyin (die innere himmlische Licht- und Klangmethode). Wenn ihr euch an das Surangama-Sutra erinnert, bat der Buddha auch alle Bodhisattvas, ihre verschiedenen Methoden zu empfehlen, damit die Schüler auswählen können, was für sie am besten ist. Und dann sprachen sie alle über etwa 25 Methoden, aber schließlich empfahl jeder, dass Guanyin (Meditation auf das innere himmlische Licht und den Klang) die beste ist, weil sie am besten reinigt, am stärksten und am ursprünglichsten ist. Falls ihr jedoch sehr von den weltlichen Sinnen abgelenkt seid, die in unseren Körpern feststecken, und denen wir nur schwer entkommen können, solltet ihr in Erwägung ziehen, über die unreine Form des Körpers zu meditieren. Oder über die Welt, die ganze Welt, die zu Asche verbrennt usw. – diese Methode, um euren Geist zu beruhigen, bis er still ist. Dann könnt ihr euch besser auf die Hauptmethode konzentrieren, Nämlich auf Guanyin (Meditation auf den inneren himmlischen Klang).Aber ihr solltet auch bedenken, dass die Menschen früher mehr Zeit hatten als heute. Ich frage mich, warum. Früher hatten die Menschen weniger Gerätschaften und mussten alles von Hand erledigen. Aber wie kommt es, dass sie mehr Zeit hatten? Fragt eure Mutter, euren Bruder, euren Vater, eure Großmutter und euren Großvater – sie hatten mehr Zeit als wir heute. Früher konnten sie den ganzen Nachmittag bei den Nachbarn sitzen, Tee trinken, ein Feuer machen und sich unterhalten. Aber heute gibt es das nicht mehr. Dabei haben wir schnelle Autos, haben Fernsehen, haben Flugzeuge, die schneller sind als je zuvor. Doch je mehr Dinge wir haben, desto weniger Zeit haben wir. Vielleicht jagen wir all diesen Annehmlichkeiten hinterher, gerade weil wir sie haben. Wir müssen mehr arbeiten, damit wir diese schnellen Dinge bekommen können. Und früher hatte man das nicht, darum musste man nicht so viel arbeiten. Man hatte gerade genug zu essen, zwei, drei Mahlzeiten am Tag, und nur ein paar Kleidungsstücke. Man ging nirgendwohin, also musste man weder sein Dekolleté noch seine Taille zur Schau stellen, 125 wie meine. Zum Beispiel. Es gab also keinen Bedarf an teuren Kleidern, an wunderbaren Parfums oder einer sehr, sehr aufwendigen Frisur. Und auch keinen Bedarf an Autos, denn man musste nirgendwo hinfahren. Man hatte vielleicht weniger Wünsche, weil man nicht wusste, was die nächste Stadt zu bieten hat. Es war einem egal. Was man nicht wusste, damit beschäftigte man sich nicht, danach sehnte man sich nicht. Ist es nicht so? (Doch.)Photo Caption: „Göttliche LIEBE ist grenzenlos, der menschliche Verstand schränkt die Wahrnehmung ein!“











